17. September 2019

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Der Bio-LK

... – eine ausgewogene Mischung aus einer Masse an Lernstoff, Gemütlichkeit und vielen schönen und lustigen Momenten. Besonders hervorzuheben sind der Besuch an der Uni mit Versuchen zur Gentechnik, der Vortrag zum Thema Krebs und natürlich die Abifahrt nach Gargano. Dort spezialisierten wir uns hauptsächlich auf Meeresbiologie (so viel zum Thema Gemütlichkeit). Bei 30 Grad im Schatten galt unsere Hauptaufmerksamkeit zwar dem Strand, aber wir waren auch desöfteren richtig aktiv: Klippenwanderung, stundenlange Bootsfahrt, um die wunderschönen Grotten zu erkunden, Besuch zweier Hafenstädte, lange Nächte etc. Selbstverständlich war da auch noch der Unterricht. Hier mal eine kurze Schilderung des Ablaufs einer Stunde im Bio-LK:

8.00: 10 Leute warten auf Herrn Raithel

8.03: Wir hören entfernt ein Geräusch, das an einen Zug erinnert – anschleichen ist für Herrn Raithel dank seiner „Tasche auf Rädern“ eben unmöglich; je mehr er sich uns nähert, desto mehr kommt auch noch das allmorgendliche unverständliche brummende Murmeln dazu, das wir selbst nach 2 Jahren noch nicht vollständig entschlüsseln konnten... man versteht nur das Wort „Baustelle“

8.05: Herr Raithel zieht diverse Ordner aus seiner Tasche... ein zweifelnder Blick, begleitet vom schon erwähnten Murmeln... doch der falsche Ordner!

8.06: Herr Raithel verschwindet in der Bio-Sammlung... kommt – inzwischen mit seinem weißen Chemiker-Mantel bekleidet – mit seinem Rolltisch wieder... zweifelnder Blick und die obligatorische Frage: „Wo is denn etz...?“, die er in dieser Stunde noch mehrmals wiederholen wird.

8.09: Nochmals verschwindet er in der Bio-Sammlung, um mit 2 antiquierten Filmrollen zurückzukommen... „Wo is denn etz meine Brille?“

8.10: Mit der Hilfe des LKs wird sie ziemlich schnell entdeckt.

8.25: So, die Abfrage ist beendet, es bleibt also noch Zeit für einen Film

8.28: Nach kurzen Schwierigkeiten mit den Jalousien, die selten vollständig und gleichzeitig runterzulassen sind, sehen wir uns einen Film an, der ca. zwischen 1960 und 1970 gedreht wurde und diesmal – im Gegensatz zum letzten Film – keinen Grün-, sondern einen Rotstich hat.

8.45: Kristian muss die Tafel wischen – wie immer. Ein Grund wird garantiert gefunden.

Susanna (stellvertretend für alle)